Werkstatt
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2004 - Übersicht
Führung in Softwareprojekten
Ein Seminar über all das, was die Führung aus- oder anrichten kann
| wo | Hotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 28./29. Oktober 2004 |
| für | Führungskräfte in der IT und in der Software-Entwicklung sowie für Projektleiter und Software-Entwickler, die andere an ihren Projekterfahrungen teilhaben lassen wollen |
| mit | Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Helmut Sandmayr, INFOGEM AG, Baden Kurt Schneider, Universität Hannover Stefan Zeder, INFOGEM AG, Baden |
| moderiert von | Karol Frühauf, INFOGEM AG, Baden |
Einleitung
Die elektrolytische Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff funktioniert nur, wenn durch eine „Verschmutzung“, etwa mit Kochsalz, Ionenzur Verfügung stehen. Am Ende sieht es so aus, als sei nur das Wasser beteiligt gewesen, aber in Wahrheit hätte die Apparatur ohne das Salz nicht funktioniert. Nicht die spiegelnde Reinlichkeit der Apparate oder die Krawatte des Betriebsleiters garantieren den Erfolg, sondern eine unsichtbare, scheinbar unwichtige Zutat. Auch im Softwareprojekt sind nicht immer diejenigen Massnahmen entscheidend, die in der Literatur als sicherer Weg des Heils aufgezählt werden. Auch das Rollenverständnis der Beteiligten, die kurzen, nie definierten Pfade der informalen Kommunikation und viele andere Faktoren sind ebenso wichtig oder sogar Ausschlag gebend. Diese Werk- & Denkstatt soll den Teilnehmern (und zu diesen zählen auch die Referenten) andere, ungewohnte Perspektiven auf die Führung von Softwareprojekten eröffnen. Die kleinen und grösseren Einsichten sollen unsere Möglichkeiten, ein Projekt zu führen oder die Führung zu unterstützen, unmittelbar erweitern.
Donnerstag, 28. Oktober 2004
| 14:30 | Beginn der Registrierung |
| 15:30 | Begrüssung Karol Frühauf, INFOGEM AG |
| 15:45 | Vorstellungsrunde Moderation: Karol Frühauf |
| 17:15 | Pause |
| 17:30 | Software Engineering für die Führung – Richtig vorgehen ist nie falsch Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Die gesicherten Grundlagen, deren Beachtung fast immer richtig, deren Missachtung fast sicher verhängnisvoll ist |
| 19:00 | Abendessen |
| 20:30 | Projektmanagement für die Führung Prof. Kurt Schneider, Universität Hannover Viele Praktiker lassen sich beim Planen und Führen des Software-Projekts von ihrer Intuition leiten. Immer wieder stellt man verblüfft fest, dass sich ein Projekt nicht so verhält, wie man es vielleicht intuitiv vermutet hätte. Wo sind die Stärken, wo die Schwächen beim intuitiven Ansatz? |
| 21:30 | Bilden von Gruppen für die Werkstatt Moderation: Karol Frühauf |
| 22:00 | Ende des offiziellen Teils des ersten Tages |
Freitag, 29. Oktober 2004
| 8:30 | Du hast keine Chance – Nutze sie! Helmut Sandmayr, INFOGEM AG Das Schullatein hilft nicht viel in einem Projekt, das mit den Szenarien der Lehrbücher keine Ähnlichkeit hat. Wie kann man sich in schwerer See behaupten und womöglich sein Ziel erreichen? |
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| 9:15 | Führen ohne Krone Stefan Zeder, INFOGEM AG Eigentlich beschreibt das Organigramm die Führungsstruktur, aber in der Realität sieht es oft ganz anders aus. Wird dadurch die erklärte Führung unterlaufen, oder ist es notwendig für den Erfolg? Soll man es geschehen lassen, oder muss man es gar fördern? |
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| 10:00 | Pause | |
| 10:30 | Gruppenarbeit: „Gesalzene Ideen und Hilfsmittel für die Führung" Moderation: Karol Frühauf Gearbeitet wird an den Themen, die am Vorabend ausgewählt wurden und in den Gruppen, die sich formiert haben. Jede Gruppe sammelt innerhalb ihres Themenbereichs einfache Konzepte, Hilfsmittel und Tricks, die sich leicht und ohne grösseren Einführungsaufwand anwenden lassen. Die Gruppen organisieren sich selbst. Was zählt, sind sichtbare Ergebnisse. |
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| 12:15 | Mittagspause | |
| 13:45 | Der „Inhalt für den Salzstreuer“ entsteht Moderation: Karol Frühauf Präsentation und Diskussion der Ergebnisse aus den Gruppen |
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| 15:30 | Aller Anfang ist lehrreich – erste Führungserfahrungen aus einem unvermeidlich erfolgreichen Projekt Student der Softwaretechnik Stuttgart |
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| 16:00 | Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse Jochen Ludewig, TU Stuttgart und Helmut Sandmayr, INFOGEM AG Abschliessende Diskussion der „gegensätzlichen“ Positionen unter Einbezug der Ergebnisse aus den Gruppenarbeiten. |
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| 16:20 | Abschluss und Ausblick Karol Frühauf, INFOGEM AG |
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| 16:30 | Ende der Veranstaltung |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2005 - Übersicht
Stiefkind Integration
Verkannt und unterschätzt – ein Versuch, anders zu gewichten
| wo | Hotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 17./18. November 2005 |
| für | Führungskräfte in der IT und in der Software-Entwicklung sowie für Projektleiter und Software-Entwickler, die andere an ihren Projekterfahrungen teilhaben lassen wollen |
| mit | Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Karol Frühauf, INFOGEM AG Hans Schaefer, Software Test Consulting Ferdinand Gramsamer, bbv AG Stefan Schaefer, interconnective ag Stefan Zeder, INFOGEM AG |
Einleitung
Die elektrolytische Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff funktioniert nur, wenn durch eine „Verschmutzung“, etwa mit Kochsalz, Ionen zur Verfügung stehen. Am Ende sieht es so aus, als sei nur das Wasser beteiligt gewesen, aber in Wahrheit hätte die Apparatur ohne das Salz nicht funktioniert. Nicht die spiegelnde Reinlichkeit der Apparate oder die Krawatte des Betriebsleiters garantieren den Erfolg, sondern eine unsichtbare, scheinbar unwichtige Zutat.
Auch im Softwareprojekt sind nicht immer diejenigen Massnahmen entscheidend, die in der Literatur als sicherer Weg des Heils aufgezählt werden. Auch das Rollenverständnis der Beteiligten, die kurzen, nie definierten Pfade der informalen Kommunikation und viele andere Faktoren sind ebenso wichtig oder sogar Ausschlag gebend.
Diese Werk- & Denkstatt soll den Teilnehmern (und zu diesen zählen auch die Referenten) andere, ungewohnte Perspektiven auf die Führung von Softwareprojekten eröffnen. Die kleinen und grösseren Einsichten sollen unsere Möglichkeiten, ein Projekt zu führen oder die Führung zu unterstützen, unmittelbar erweitern.
Donnerstag, 17. November 2005
| 14:30 | Beginn der Registrierung |
| 15:30 | Begrüssung und Vorstellungsrunde Helmut Sandmayr, INFOGEM AG |
| 17:15 | Pause |
| 17:30 | Lehmhütten, Pyramiden, Plattenbauten: Gedanken zu Granularität, Effizienz und Qualität in der Software-Entwicklung Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Territorium: Zwischen Entwicklung und Produktion, Einfluss Architektur und Technologien auf Integration, Component based Development, etc. |
| 19:00 | Abendessen |
| 20:30 | Integration live – ein Rollout-Meeting Ferdinand Gramsamer, bbv AG Stefan Schaefer, interconnective ag Stefan Zeder, INFOGEM AG Ein Projektleiter, ein Integrator und ein Test Manager treffen sich – eine Tragikomödie in drei Akten. |
| 21:30 | Ende des offiziellen Teils des ersten Tages |
Freitag, 18. November 2005
| 8:30 | Von der Werkstatt zu der Montagehalle – Strategien und Infrastruktur für die Integration Karol Frühauf, INFOGEM AG Strategien (Planung, Vorgehen, Methoden) und Infrastruktur (KM), Umgebungen (Investition in die Zukunft), Diagnosetools, Dokumentation |
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| 9:15 | Integrationstest Hans Schaefer, Software Test Consulting, Valestrandsfossen, Norwegen Stufen und Arten von Integrationstests, Kosten (Wann macht ein Test Sinn?), typische Fehler, Auswahl der Testfälle inkl. Testabdeckung |
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| 10:00 | Pause | |
| 10:30 | Gruppenarbeit: „Adoption des Stiefkindes Moderation: Helmut Sandmayr, INFOGEM AG Themen:
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| 12:15 | Mittagspause | |
| 13:45 | Das "Stiefkind Integration" wird adoptiert und akzeptiert Moderation: Helmut Sandmayr, INFOGEM AG Präsentation und Diskussion der Ergebnisse aus den Gruppen |
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| 15:30 | Rollen in der Integration – notwendiges Wissen und Fähigkeiten Ferdinand Gramsamer, bbv AG Stefan Schaefer, interconnective ag Stefan Zeder, INFOGEM AG Der Integrator, der Test Manager und der Projektleiter und was diese betreffend Integration wissen und können sollten. |
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| 16:00 | Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Was haben wir über die Integration gelernt und erfahren? |
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| 16:20 | Abschluss und Ausblick Helmut Sandmayr, INFOGEM AG |
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| 16:30 | Ende der Veranstaltung |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2006 - Übersicht
Requirements Engineering
... denn sie wissen nicht, was sie tun ...
| wo | Hotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 19./20. Oktober 2006 15./16. März 2007 (Wiederholungsveranstaltung) |
| für | Führungskräfte in der IT und in der Software-Entwicklung sowie für Projektleiter, Software-Entwickler und Qualitätsmanager, die andere an ihren Erfahrungen mit Anforderungen teilhaben lassen wollen |
| mit | Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Peter Hruschka, The Atlantic Systems Guild Peter Graber, Suva Helmut Sandmayr, INFOGEM AG |
| moderiert von | Stefan Zeder, INFOGEM AG |
Einleitung
"Die Informatik macht ja ohnehin, was sie will." denkt sich der Anwender – aber versucht gleichwohl, kurz vor der Abnahme die "definitiv letzte" Anforderung per Mail nachzuschieben.
"Nicht schon wieder! Der Fachbereich weiss nie, was er will!!" meint der Informatiker, schätzt den Aufwand und schickt eine höfliche Mail mit dem erweiterten Angebot zurück.
Wenn Ihnen dies bekannt vorkommt, dann sind Sie in guter Gesellschaft; Sie sind einer von denen, die
- verzweifelt den Unterschied zwischen Zielen und Anforderungen suchen,
- nicht entscheiden können, wann sie aufhören sollen zu spezifizieren,
- nicht erkennen können, ob eine Anforderung überhaupt eine Anforderung ist,
- Schwierigkeiten haben, Anforderung und Lösung auseinander zu halten,
- grübeln, welche Information festgehalten werden muss, wie sie am besten dargestellt wird und in welches Dokument sie gehört,
- immer wieder über irgendwelche Notationen stolpern, die für den Fachbereich unverständlich oder für die Informatiker zu ungenau sind, manchmal auch beides,
- nicht wissen, wo sie den Preis und die Kosten unterbringen und wie sie die Benutzbarkeit und Wartbarkeit spezifizieren sollen.
Donnerstag, 19. Oktober 2006
| 14:30 | Beginn der Registrierung |
| 15:30 | Begrüssung und Vorstellungsrunde Stefan Zeder, INFOGEM AG |
| 16:45 | Pause |
| 17:15 |
Von A wie Anforderung bis Z wie Zustandsdiagramm: Das garantiert unvollständige Lexikon des Requirements Engineerings Vor dreissig Jahren war die Software-Engineering-Welt noch sehr übersichtlich, jedenfalls haben wir sie uns so vorgestellt. Heute ist allein das Requirements Engineering ein unübersichtlicher Dschungel mit wenigen Wegen und vielen Fallen. Im Vortrag werden einige Begriffe diskutiert und miteinander in Beziehung gesetzt, so dass sich die Teilnehmer orientieren und auf das Abenteuer der Werkstatt einlassen können. |
| 19:00 | Abendessen |
| 20:30 |
Anforderungen fordern – eine gewöhnliche Review-Sitzung Reviewer: Peter Graber, Peter Hruschka, Jochen Ludewig, Karol Frühauf Das Review einer Anforderungsspezifikation, an dem Vertreter unterschiedlicher Interessen beteiligt sind. Nur das Beispiel ist künstlich. |
| 21:30 | Ende des offiziellen Teils des ersten Tages |
Freitag, 20. Oktober 2006
| 8:30 |
Vom Bierdeckel zu UML-Modellen und darüber hinaus – Welche Ergebnisse gibt es aus dem Requirements Engineering und wann werden sie gebraucht? In welcher Form sollen sie kommuniziert werden? Was ist hierbei entscheidend? Was darf man nicht tun? |
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| 9:15 |
Hausapotheke für Requirements Engineering – die praktische Umsetzung Wie geht man in der Praxis mit Anforderungen um? Was geht und ist immer zielführend? Wie handelt man aus, was realisiert werden soll? Was für eine Rolle spielen die Anforderungen in den verschiedenen Projektarten? Braucht man immer Anforderungen? |
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| 10:00 | Pause | |
| 10:30 |
Gruppenarbeit: „... denn sie wissen nicht, was sie tun..." Themen:
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| 12:15 | Mittagspause | |
| 13:45 |
„... denn sie wissen, was sie tun ...“ Präsentation und Diskussion der Ergebnisse aus den Gruppen |
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| 15:30 |
Anforderungen in einem Projekt bei Suva – ein Erfahrungsbericht Was haben wir gemacht? Warum haben wir es so gemacht? Wie ist es herausgekommen? Was haben wir gelernt? |
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| 16:00 | What A Difference A Day Makes. Oder: Wurden unsere Anforderungen erfüllt? (eine Art Zusammenfassung) Jochen Ludewig, Universität Stuttgart |
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| 16:20 | Abschluss und Ausblick Stefan Zeder, INFOGEM AG |
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| 16:30 | Ende der Veranstaltung |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2007 - Übersicht
Prozesse der Software-Bearbeitung:
Sind sie zu gewinnen?
| wo | Hotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 1./2. November 2007 |
| für | Führungskräfte in der Software-Entwicklung und in der IT sowie für Projektleiter, Software-Entwickler, Qualitätsmanager und alle anderen, die mit Software-Prozessen in Berührung kommen |
| mit | Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Heinz Züllighoven, Universität Hamburg Arnold Q. Scheuing, Die Mobiliar Karol Frühauf, INFOGEM AG Walter Wintersteiger |
| moderiert von | Helmut Sandmayr, INFOGEM AG |
Einleitung
Vor fünfundzwanzig Jahren haben auch Software-Leute beim Wort Prozess an das Risiko gedacht, für ihre Software juristisch belangt zu werden. Das hat sich geändert, und heute hat man gelegentlich den Eindruck, dass der Prozess wichtiger ist als die Software selbst. Das Fehlen einer allgemein anerkannten Definition und die Unsicherheit vieler Manager tragen dazu bei, dass der Umgang mit Prozessen alles andere als entspannt ist.
Tatsächlich gibt es überall, wo regelmäßig Software bearbeitet wird, einen Software-Prozess. In kleinen Organisationen entsteht er einfach, wird de facto standardisiert, und seine Änderungen ergeben sich fliessend, unmerklich, sind Teil der Kultur. Wenn die Organisation wächst oder die Risiken der Aufgaben zunehmen, werden explizite Vereinbarungen benötigt. Sie regeln die Zusammenarbeit und die Art und Weise, wie die einzelnen Teilaufgaben ausgeführt werden. Die Standardisierung wird bewusst betrieben, die Arbeitsweise kann kommuniziert, geprüft, analysiert, verglichen, kritisiert und verbessert werden.
Die Vereinbarungen richten sich an Menschen, die in komplizierten Strukturen komplexe Aufgaben lösen müssen und dabei meist unter Zeitdruck stehen. Sie sind in der Regel für Hilfestellungen dankbar, lehnen aber eine Bevormundung ab und umgehen sie. Bei der Gestaltung der Prozesse in solch einem Umfeld gilt es eine Reihe von Fragen zu beantworten: Müssen alle Prozesse gleich behandelt werden? Welche Prozesse in der Software-Herstellung müssen in welchem Masse geregelt werden? Und im Betrieb? Wie sind die Schnittstellen zum IT-Betrieb zu gestalten? Wie definiert man Prozesse? Wie überprüft und verbessert man sie? Wie wird man den widersprüchlichen Forderungen nach Flexibilität und Standardisierung gerecht?
Donnerstag, 1. November 2007
| 14:30 | Beginn der Registrierung |
| 15:30 | Begrüssung und Vorstellungsrunde Helmut Sandmayr, INFOGEM AG |
| 16:45 | Pause |
| 17:15 | Der Software-Prozess: Bandage, Bruchband, Korsett oder Zwangsjacke? Über nützliche und schädliche Interpretationen des Prozessbegriffs. Jochen Ludewig, Universität Stuttgart |
| 19:00 | Abendessen |
| 20:30 |
Der Prozess im Gerichtssaal, frei nach Stefan Zeder Ein strenges Tribunal über die Prozesse einer fiktiven IT-Organisation. Sie sind der Irreführung, Scheinexistenz, Ineffizienz und weiterer Untaten angeklagt. |
| 21:30 | Ende des offiziellen Teils des ersten Tages |
Freitag, 2. November 2007
| 8:30 |
Starre, massive und dynamische Prozesse Wie sieht das aktuelle Angebot aus? Wie schwer ist ein Prozess? Wie viel Prozess darf es denn sein? Prozesse abwickeln oder gestalten? |
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| 9:15 |
Fälle und Fallen der Prozessverbesserung mit CMMI Wann bewirkt Prozessverbesserung etwas Positives in Projekten und in der Organisation? Was sind die entscheidenden Kräfte beim Umsetzen von Verbesserungsprogrammen? Welche Kultur braucht man hierzu in der Software-Entwicklung? Wann und wo hilft CMMI, wann tut es wo Weh? Was sollte man tun und was besser lassen? |
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| 10:00 | Pause | |
| 10:30 |
Gruppenarbeit: Prozesse verlieren oder gewinnen?
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| 12:15 | Mittagspause | |
| 13:45 |
Prozesse gewinnen Präsentation und Diskussion der Ergebnisse aus den Gruppen |
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| 15:30 |
Der Prozess im Unternehmen, der Mensch im Prozess Wann werden Arbeitsabläufe zu Prozessen? Wann ruft der Mensch nach Regelungen? Wann wehrt er sich gegen sie? Ist Einklang zwischen den Bedürfnissen der Organisation und des Einzelnen möglich? |
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| 16:00 | Das Urteil, eine Art Zusammenfassung Jochen Ludewig, Universität Stuttgart und Walter Wintersteiger |
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| 16:20 | Abschluss und Ausblick Helmut Sandmayr, INFOGEM AG |
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| 16:30 | Ende der Veranstaltung |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2008 - Übersicht
Führen mit Werten
Harte Fakten ↔ Weiche Faktoren
| wo | Hotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 6./7. November 2008 |
| für | Führungskräfte in der Software-Entwicklung und in der IT sowie für Projektleiter, Software-Entwickler, Qualitätsmanager und alle anderen, die führen oder geführt werden |
| mit |
Jochen Ludewig, Universität Stuttgart |
| moderiert von | Lisa Müller, mc3 GmbH |
Einleitung
Erfolgreiche Führung basiert unter anderem auf zwei wichtigen Ingredienzien: harten Fakten und weichen Faktoren. Harte Fakten helfen, ein klares Bild ü̈ber den Stand der Dinge zu gewinnen. Harte Fakten erhalten wir durch Beobachtungen, Messungen und – im Software Engineering vor allem – Zählungen. Die Ergebnisse können wir mit unseren Ziel- oder Planwerten, beispielsweise für Kosten, Termine und Fehlerzahlen, vergleichen.
Aber Zahlen entfalten nur eine kalte Pracht, wenn sie ihren Sinn und ihre Deutung nicht durch Werte in anderem Sinne erhalten. Diese Werte formen das Kräftefeld, das unsere Handlungen und Unterlassungen steuert. Dafür ist es in der Regel nicht Bedingung, dass sie explizit formuliert oder vereinbart sind; umgekehrt bringt ein lautstark deklamiertes, aber nicht gelebtes Wertesystem mehr Schaden als Nutzen. Vertrauen, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit, Wertschätzung, Offenheit sind Beispiele für Werte, die aus einer Gruppe von Menschen eine Gemeinschaft formen, in der es gelingt, die Veränderungen der Arbeitsweise und der Ergebnisgestaltung als alltägliches spannendes Abenteuer statt als bedrohliche Krise zu begreifen.
Die diesjährige Werkstatt wird sich zwischen diesen Deutungspolen des Wortes Wert bewegen. Zwei Pole, die keinen unüberbrückbaren Gegensatz markieren, sondern die Achse, um die sich (auch) im Software Engineering alles dreht und die es gleichermassen erleichtert, zu führen und geführt zu werden.
Donnerstag, 6. November 2008
| 14:30 | Registrieren, Einchecken und Begrüssungskaffee |
| 15:15 | Begrüssung Karol Frühauf, INFOGEM AG |
| 15:30 | Wertvorstellung - Vorstellung mit Werten Moderation: Lisa Müller, mc2 GmbH |
| 17:00 | Pause |
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17:30 |
Werte-Versammlung – über Werte in Köpfen, auf Hochglanzpapier und in Tabellen, und was die Softwareleute damit machen (können) Jeder Mensch hat ein Wertesystem, das seinem Erleben den Massstab und seinem Verhalten die Ausrichtung gibt. Firmen und andere Organisationen sind durch die Werte ihrer Mitarbeiter geprägt und nehmen Einfluss auf diese Werte. Es liegt darum nahe, die Werte zu diskutieren und mit Prioritäten und Gewichten zu versehen, kurz: sie zu werten. Sind die Werte, die das Zusammenleben der Menschen steuern, meist nur qualitativ zu fassen, so verfügen wir auf der technischen Ebene über quantifizierte Werte, über Zahlen. Solche Zahlen stellen Modelle unserer Prozesse und Produkte dar. Der Vortrag diskutiert Werte aller genannten Arten, stellt sie in einen Zusammenhang und schafft damit einen Rahmen für die folgenden Vorträge und Gruppenarbeiten. |
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18:45 |
Vorfreude aufs Abendessen |
| 19:00 | Abendessen |
| 20:30 | Vertrauen ist p • G(x) - (1-p) • L(y) > 0 Bewerten von Werten in einer Geschäftsleitungssitzung Spiel von Stefan Zeder frei nach der Realität |
| 21:30 | Ende des offiziellen Teils des ersten Tages |
Freitag, 7. November 2008
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8:30 |
Werte als qualitativer Regelbegriff – Sinngestalten zwischen prinzipieller Notwendigkeit und praktischer Unbestimmtheit Die anthropologische Voraussetzung der Wertethematik besteht darin, dass Menschen bewertende Wesen sind, daran ist nichts Moralisches, zumindest zunächst. Dennoch wird bei Werten aber oft so getan. Dies begründet sich durch den Sprung von Individuellen zum Kollektiven. Hier kann man sehen, dass Werte „Kultur“ konstituieren, wie umgekehrt Werte durch die Kultur in den Individuen verankert werden. Andererseits aber stehen Werte in einem bestimmten Verhältnis zu Konflikten; sie sind Ursache für Konflikte und sie bringen Formen der Konfliktregelung hervor. Organisationen als eine bestimmte Form von „Kollektiv“ sind weniger deutlich von Werten bestimmt, obwohl auch sie eine „Kultur“ erzeugen. Zunehmend beschäftigt man sich mit der Frage, wie man Werte „machen“ kann, wobei zahlreiche Irrungen und Wirrungen entstehen. Kann man da etwas falsch machen und wie macht man es „richtig“? |
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9:30 |
Das Mass der Masse – wie viele Metriken braucht eine Organisation Projekte und Organisationen werden über Kennzahlen beschrieben, gesteuert und verstanden. Wie viele braucht man und welche kann man brauchen in einer Software-Schmiede? |
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| 10:15 | Pause | |
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10:45 |
Gute Unternehmenskultur und Steuerung mit Zahlen Unternehmenskultur ist ein Begriff, der öfter ausgesprochen als mit Leben erfüllt wird. Ein Vierteljahrhundert Erfahrung mit dem Aufbau und der Führung eines Softwarehauses und mit der Restrukturierung eines IT-Anbieters für Verkehrs- und Logistikprozesse bieten eine Menge Anschauungsmaterial dafür, welche Rolle sie tatsächlich spielt oder spielen sollte. Wo es technisch oder kaufmännisch zur Sache geht, verzichtet der Ingenieur nicht auf Zahlen. Hier wird diskutiert, welche Zahlen wirklich Klarheit schaffen und geeignet sind, die Führung auf eine rationale Basis zu stellen |
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| 12:15 | Mittagspause | |
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13:30 |
Fighten um Fakten mit weichen Bandagen |
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15:45 |
Zusammenfassung Jochen Ludewig, Universität Stuttgart |
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| 16:15 | Abschluss und Ausblick Karol Frühauf, INFOGEM AG |
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| 16:30 | Ende der Veranstaltung |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2009 - Übersicht
Luftschlösser oder Ruinen
vom soliden Bauen und guten Bauten
| wo | Hotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 5./6. November 2009 |
| für | Führungskräfte in der Software-Entwicklung und in der IT sowie für Projektleiter, Software-Entwickler, Qualitätsmanager und alle anderen, die führen oder geführt werden und die Architektur nutzen müssen oder wollen |
| mit |
Jochen Ludewig, Universität Stuttgart |
| moderiert von | Thomas Haas, INFOGEM AG |
Einleitung
Architektur: Das ist laut Duden die Baukunst oder der kunstgerechte Aufbau von Bauwerken oder die Gesamtheit von Erzeugnissen der Baukunst (besonders eines Volkes, ..., einer Zeit). Die Informatiker haben den Begriff als Metapher übernommen, um die Strukturen der Systeme zu charakterisieren. Damit ist die Sichtweise verbunden, dass die Strukturen sehr wichtig sind und ihre Festlegung zu den wichtigsten Schritten der Entwicklung gehört.
Diese Anleihe im Bauwesen war ausserordentlich erfolgreich: Seit etwa zwanzig Jahren ist die Architektur zu einem zentralen Thema geworden; nimmt man Zahl der Tagungen und Publikationen als Massstab, dann hat die Architektur den mit der Anforderungsspezifikation verbundenen Themen den Rang abgelaufen.
Die Gründe liegen auf der Hand: Während man bei der Spezifikation zwar die Anforderungen sieht, aber nicht das den Anforderungen angemessene Produkt, hat man dieses Produkt auf Code-Ebene allzu dicht vor Augen und kann darum seine grossen Strukturen nicht erkennen. Selbst dann, wenn man es könnte, käme die Einsicht zu spät, denn wir brauchen die Vorstellung vom System gerade, um es zu kommunizieren, zu kritisieren, zu verbessern und zu implementieren.
Aber zwischen Spezifikation und Codierung gibt es die Chance, das Grosse und Ganze rechtzeitig sichtbar werden zu lassen. Damit haben alle Beteiligten die Möglichkeit, sich das entstehende System vorzustellen, Stärken, Schwächen und Alternativen zu diskutieren.
Allerdings ist bislang weder klar, was genau man als System- oder Software- Architektur bezeichnet, noch, wie sie entsteht, welche Merkmale sie aufweisen sollte, wie sie dokumentiert, verwaltet und gepflegt wird. Noch schwieriger tun sich die anderen Disziplinen, z.B. Requirements Engineering, Testen oder Projekt- management, das Zusammenleben mit der Architektur zu gestalten. In der IT- Werkstatt und Software-Denkstatt 2009 wollen wir uns mit diesen – und Ihren – Fragen zur Architektur befassen, die Vorschläge und Lösungen der Referenten prüfen und gemeinsam nach Wegen suchen, wie der Entwicklungsprozess zu gestalten ist, um Systeme und Software mit guter Architektur zu erhalten.
Donnerstag, 5. November 2009
| 14:30 | Registrieren, Einchecken und Begrüssungskaffee |
| 15:00 | Begrüssung Thomas Haas, INFOGEM AG und das Theater-Interaktiv |
| 16:00 | Wandern durch die Wandelhalle ins Plenum |
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16:15 |
Von tragenden Säulen und einstürzenden Neubauten In der Softwaretechnik gibt es keine Statik, und die Eleganz der Konstruktion erschliesst sich höchstens denen, die die Software korrigieren oder erweitern. Was bleibt dann noch vom Architektur-Begriff übrig? Sicher ist die Forderung nach Flexibilität wichtig, eher wichtiger als im Bauwesen. Aber auch die Eleganz hat grosse Bedeutung, denn sie entsteht durch eine radikale Ökonomie der Konzepte. Diese Ökonomie gibt uns die Chance, ein sehr komplexes Artefakt zu verstehen, weil es auf nur wenigen Prinzipien beruht. Der Vortrag beleuchtet die Architektur-Metapher von vielen Seiten, schlägt eine konsistente Deutung für die Softwaretechnik vor und kommentiert konkrete Architekturmuster. Schliesslich antwortet er auf die Frage, was wir Software-Ingenieure mit den tragenden Säulen und den einstürzenden Neubauten anfangen können. |
| 17:15 | Pause |
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17:30 |
Softwarearchitektur-Management in grossen Entwicklungsorganisationen In grossen Software-Entwicklungsorganisationen gibt es produktübergreifende Architekturziele, die zentral adressiert werden müssen. Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass Architekturentscheidungen effektiv kommuniziert und schliesslich umgesetzt werden. Als Beispiel dafür, wie man diesen Herausforderungen begegnen kann, wird der bei SAP etablierte Architekturprozess vorgestellt. |
| 18:45 | Vorfreude aufs Abendessen |
| 19:00 | Abendessen |
| 20:30 | Spiegeltheater mit Theater-Interaktiv Schauspieler stellen auf amüsante und pointierte Weise dar, was am Nachmittag gehört wurde und für den nächsten Tag in Aussicht gestellt ist. |
| 21:30 | Ende des offiziellen Teils des ersten Tages |
Freitag, 6. November 2009
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8:30 |
Das Kochrezept für gute Architekturen... ...lernen Sie hier leider auch nicht kennen – vielmehr werden ihnen die Kernaufgaben von Software-Architekten vor Augen geführt. Im Fokus steht dabei die "Konsistenz" von Anforderungen zu Architektur sowie innerhalb der Architektur selbst. Sie treffen einige alte Bekannte wieder (Blackboxen und das Geheimnisprinzip, Abstraktion, Sichtenbildung, Modularisierung, Iteration) – und erfahren einiges über deren Zusammenhänge im Rahmen der Architekturentwicklung. |
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| 9:45 | Pause | |
| 10:15 | Meister und Architektur: Architektur gestalten und erleben Gruppenarbeit: Architektur am Beispiel üben, begleitet von einem Meister. |
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| 12:00 | Mittagspause | |
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13:30 |
Architektur bewerten Thomas Haas, INFOGEM AG |
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| 14:15 | Architektur-Bewertung angewandt Gruppenarbeit: Resultate bewerten und würdigen. | |
| 15:15 | Rückblick auf die Arbeiten und Einsichten in die Erkenntnisse Erfahrungen im Plenum austauschen und Fragen klären. Eine moderierte Diskussion. |
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| 16:15 | Zusammenfassung Jochen Ludewig, Universität Stuttgart | |
| 16:30 | Ende der Veranstaltung |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2010 - Übersicht
Können Sie warten?
Über den schwierigen Umgang mit Software,
die wir brauchen und darum pflegen müssen
| wo | Seehotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 28./29. Oktober 2010 |
| für | Führungskräfte in der IT und in der Software-Entwicklung, die Software geerbt haben; Projektleiter, die Altlasten hinterlassen; Qualitätsmanager und Ingenieure in der Wartung |
| mit | Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Reinhold Thurner, Metasafe GmbH Markus Stämpfli & Paul Neuhaus, Swisscom Roland Grieder, Business Solution Group Oliver C. Hoeffleur, INFOGEM AG |
| moderiert von | Thomas Haas, INFOGEM AG |
| Programm Werkstatt 2010 |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2011 - Rückblick
Der Agilität den Prozess gemacht
Sind wir agil? Sind wir am Ziel? Sind wir am Ziel weil agil?
Ist uns agil viel zu viel?
Eine ganz objektiv subjektive Zusammenfassung und Nachlese von
Jochen Ludewig, Universität Stuttgart
(oder: the same procedure as every year!)
Jochen Ludewig
hat versucht, den Begriff der Agilität am Agile Manifesto anzubinden, also zu unterscheiden zwischen
- dem Einsatz eines bestimmten (und wohldefinierten) Prozessmodells, z.B. XP nach Lehrbuch
- und der Anwendung einzelner Techniken oder Konzepte (Rosinenpickerei)
- und der gewöhnlichen Hochstapelei.
Das bedeutet:
Agil ist, was aus einem vorgegebenen Katalog kommt.
Ein bisschen agil ist, was einzelne, aber nicht alle Elemente aus einem solchen agilen Prozess (oder aus mehreren) enthält.
Diesem Versuch einer Definition war kein erheblicher Erfolg beschieden, denn
Thomas Haas
(Agilität im nicht-agilen Umfeld) hat wenig später selbst die betonharten Projekte des frühen 20. Jahrhunderts, bei denen garantiert
- keine Standup-Meetings stattfanden
- und kein selbstorganisiertes Team aktiv war
- und nicht testgetrieben entwickelt wurde,
als agil eingestuft.
Einigkeit bestand über die Feststellung, dass die Schweizer Alpen, selbst wenn sie zu den jüngeren Gebirgen der Erdgeschichte zählen, nicht zu den agilen Gebirgen zu zählen sind.
Return on Investment war das (zweite) Zauberwort, wobei es noch niemandem gelungen ist, den Zusammenhang zwischen ROI und Prozessmodell nachzuweisen.
Die Schauspieltruppe der INFOGEM AG unter der Leitung des Herrn Stefan Zeder
hat uns ein Theater-Fragment geliefert und damit Diskussionen ausgelöst.
Ihr ist damit gelungen, was jeder Consultant anstrebt: Bringe den Kunden dazu, das selbst zu tun, wofür er dich anschließend großzügig bezahlen soll. Der Titel „Macht doch kein Theater!" hätte den skeptischen Zuschauern bereits einen Hinweis gegeben, dass sie nicht wirklich mit einer kompletten Darbietung rechnen konnten.
Es bestand Einigkeit, dass agiles Theater ein anderes (besseres) Publikum und einen anderen (besseren) Regisseur braucht.
Keine Einigkeit bestand über die Frage, ob es solche besseren Zuschauer und Regisseure gibt.
Rainer Grau
Hat den ROI erneut beschworen, uns den Weg zur Agilität gezeigt und den Zweiflern versichert, dass es die Realität wirklich gebe.
Im Wege stehen uns dabei
- das Fehlen des Produktgedankens
- die Projektdefinition und Organisation
- die übliche Mitarbeiter-Entwicklung und -Beurteilung
Hilfe verspricht uns die Vision.
Helmut Schmidt, der ehemalige Bundeskanzler in D, hat zu Visionen eine andere Meinung, und mir scheint, dass hier die Reinkarnation der XP-Metapher droht.
Dass der Lokaladel in der späteren Innerschweiz basisdemokratisch den Rütli-Schwur geleistet haben könnte, halte ich für eine Legende.
Tobias Schelling
hat über schlanke und agile Softwareentwicklung bei Leica berichtet.
Als Absolvent eines Masterstudiengangs war er sein eigener Berater (vorteilhaft, weil es die Zahl der Konflikte mit dem Berater drastisch reduziert) und konnte wie weiland Christoph Kolumbus eines der drei Schiffe kommandieren, die sich auf den Weg nach Westen machten.
(Wenn ich es recht erinnere, sind die beiden anderen untergegangen.)
Wir haben hier auch gelernt, dass es vorteilhaft ist, Aikido zu lernen und sich auf den Weg von Shu über Ha nach Ri zu begeben, wobei für Laien und Anfänger Shu mit ein bisschen agil, Ha mit Scrum und Ri mit Kanban gleichzusetzen ist.
TS glaubt (wie fast alle Leute mit Praxiserfahrung) nicht an die reine Lehre und ist darum ein Anhänger der kreativen Rosinenpickerei.
Die aus den Werkstatt-Teilnehmern gebildeten Gruppen 1 bis 4
sollten sich Gedanken machen über das Thema
Agilität bei mir – wo und wie viel?
Zum Glück hat es anscheinend niemand gemacht, sonst wäre er/sie vermutlich in Depressionen verfallen
(Was bin ich und, wenn ja, wieviele?)
Stattdessen haben alle, selbst die Künstlergruppe 4, brav ihre Arbeit gemacht und Projekte agil geplant.
In der Gruppe 3 entstand dabei für den Berichterstatter die Einsicht, dass „agil" die Bedeutung hat (oder haben kann): „nicht traditionellen, erkennbar falschen Vorgaben folgend, sondern der praktischen Vernunft".
Das ist nicht revolutionär, aber doch vielleicht nützlich.
Aber Agilität setzt sich nur schwer durch.
So hat sich beispielsweise die INFOGEM AG nicht entschließen können, die nächste Werkstatt in einer Folge entscheidungsoffener Sprints zu entwickeln, sondern in einem beinharten, schweren Prozess den Termin autoritär auf den 25. und 26. Oktober 2012 gelegt.
Da haben wir ja nochmal Glück gehabt.
Dank an alle sichtbaren und unsichtbaren Heinzelfrauen und -männer bei INFOGEM!
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2011 - Übersicht
Agil zum Ziel - Schlankes robust beherrschen
Höher, schneller, weiter: Doppeltes liefern, in halber Zeit, zum Bruchteil der Kosten. Dies wird heute von den Projekten und Projektleitern gefordert. Und agil soll es möglich machen?
In der Software Werkstatt & IT Denkstatt 2011 wollen wir die neue Welt der Agilität und die alte Welt der angestammten Vorgehensmodelle und Prozesse aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Wir erkunden das Wesen der Agilität, die Techniken und Tools und zeigen warum und wie sich in beiden Welten gleichzeitig gut Leben lässt bzw. das Miteinander notwendig ist.
Sie verantworten Software- oder IT-Projekte, entwickeln Vorgehens- und Prozess-Modelle, meistern Projekte, dann reisen Sie mit uns am 10. und 11. November 2011 ins Seehotel Waldstätterhof nach Brunnen um Neues zu Entdecken, Altbekanntes aus neuer Perspektive zu sehen und inspiriert nach Hause zu gehen.
| wo | Seehotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 10./11. November 2011 |
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für |
Projektleiter, Führungskräfte, Prozessverantwortliche und Vorgehensmethodiker in der IT und in der Software-Entwicklung, die Softwareprojekte durchführen und für Projektmitarbeiter, die mit Agilen Methoden konfrontiert werden (wollen). |
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mit |
Prof. Dr. Jochen Ludewig, Universität Stuttgart - über Urzeiten und die Neuzeiten der Software-Entwicklung sowie die Irrungen und Wirrung dazwischen Rainer Grau, Zühlke AG - über den Wunsch zur Veränderung, den Weg dorthin und den Umweg auch. Tobias Schelling, Leica Geosystems AG - über die Experimente auf dem Weg zum Agilen. Thomas Haas, INFOGEM AG - über das Zusammenleben und Zusammengehen der Welten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. |
|
moderiert von |
Oliver Hoeffleur, INFOGEM AG |
| Programm als PDF | |
| Rückblick |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2012 - Übersicht
Wie kommt die Qualität in die Software?
Innovative Produkte, Prozesse, Unternehmen
Wir werden an der diesjährigen IT-Werkstatt die Qualität umfassend betrachten. Damit die Qualität stimmt, müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein, muss das Unternehmen gewisse Merkmale aufweisen. Eines dieser Merkmale ist die Innovationskraft des Unternehmens. In unserer schnelllebigen Zeit erlangt sie immer grössere Bedeutung.
Die Gestaltung wird innovativ sein, Jochen Ludewig wird pointiert einführen und die anderen Referenten werden mit interessanten Erkenntnissen aufwarten. Wenn Qualität für Sie zwar kein Fremdwort ist, aber noch immer ab und zu Rätsel aufgibt, dann könnte unsere diesjährige Veranstaltung mit der Vermittlung von gesicherten Erkenntnissen und der Hilfestellung beim Abwägen zwischen unterschiedlichen Ansätzen für Sie nützlich sein. Das Ambiente und die Form der Veranstaltung ist wie gewohnt und beliebt.
| wo | Seehotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 8. / 9. November 2012 |
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für |
Führungskräfte in der Software-Entwicklung und der IT sowie für Software-Entwickler, Qualitätsmanager und alle anderen, für die Software-Projekte technisch oder organisatorisch eine Herausforderung sind. |
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mit |
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moderiert von |
Thomas Haas, INFOGEM AG |
| Programm als PDF |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2013 - Übersicht
Wie kommt man zu Software-Anforderungen?
Orientierungshilfen für eine Entdeckungsreise
Anforderungen sind für die Werkstatt kein neues Thema. Neu ist, dass wir uns in diesem Jahr mit den verschiedenen Möglichkeiten beschäftigen wollen, wie man zu den Anforderungen kommt und nicht, wie man die Anforderungen festhalten kann. Es geht also um requirements elicitation, nicht um requirements documentation.
Die Gestaltung wird gewohnt innovativ sein, Jochen Ludewig wird wieder pointiert einführen und auch die anderen Referenten werden mit interessanten Erkenntnissen aufwarten. Wenn Sie and Techniken der Anforderungsgewinnung aus verschiedenen Perspektiven interessiert sind, könnte unsere diesjährige Veranstaltung mit der Vermittlung von gesicherten Erkenntnissen und der Hilfestellung beim Abwägen zwischen unterschiedlichen Ansätzen für Sie nützlich sein. Das Ambiente und die Form der Veranstaltung ist wie gewohnt und beliebt.
| wo | Seehotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 24. / 25. Oktober 2013 |
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für |
Führungskräfte in der Software-Entwicklung und der IT sowie für Business Analysten, Software-Entwickler, Qualitätsmanager und alle anderen, für die das Gewinnen von Anforderungen in Software-Projekten technisch oder organisatorisch eine Herausforderung ist. |
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mit |
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| moderiert von | Karol Frühauf, INFOGEM AG |
| Programm als DDF |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2014
Schätzen vom Nutzen der Software und des Aufwands für ihre Bereitstellung

Zwei Fragen bewegen jeden, der sich mit Software abgibt: Welchen Nutzen will oder muss ich realisieren und wie viel Geld bzw. Aufwand möchte ich dafür ausgeben. Das Kosten/Nutzen-Verhältnis ist ein Faktor in der Entscheidung, ob ein Vorhaben in Angriff genommen wird. Bei evolutionären Vorgehen, und dazu zählen wir auch die agilen, kommt bei der Bestimmung, welche Anforderung wann realisiert wird, das Kosten/Nutzen-Verhältnis auch im Kleinen zu Ehren.
| wo | Seehotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 23. / 24. Oktober 2014 |
| für | Führungskräfte in der Software-Entwicklung und der IT sowie für Business Analysten, Software-Entwickler, Qualitätsmanager und alle anderen, zu deren Aufgaben das Schätzen gehört, sei es in der Linie oder in Software-Projekten. |
| mit |
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| moderiert von | Oliver C. Hoeffleur, INFOGEM AG |
| Programm |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2015
Testautomatisierung - eBike statt Kickroller für die Tester

Mit der Verbreitung des Einsatzes der agilen Vorgehensweise gewinnt die Testautomatisierung an Bedeutung. In der traditionellen Vorgehensweise hat die Testautomatisierung auch ihren Wert ausspielen können, der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Automatisierung des Regressionstests am Ende des Entwicklungsprozesses.
In der diesjährigen Werkstatt wollen wir den folgenden Fragen nachgehen:
- Was kann man, was soll man wann automatisieren?
- Wofür eignen sich eingekaufte Werkzeuge und Frameworks und wann fährt man besser mit selbstgestrickten, massgeschneiderten Hilfsmitteln?
- Was lohnt sich immer zu automatisieren? Was kaum?
- Bietet die Automatisierung auch Vorteile, hinsichtlich des Reporting über den Testfortschritt und Testergebnisse?
- Hat die Automatisierung Einfluss auf die Spezifikation der Testfälle oder gar der Anforderungen?
Wenn Sie etwas über ausgewählte Aspekte der Testautomatisierung, über die gängigen und neueren Techniken hierzu sowie über ihren Einsatz in der Praxis erfahren und lernen wollen, ist unsere diesjährige Werkstatt genau das Richtige für Sie.
| wo | Seehotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | / |
| für | Für Führungskräfte in der Software-Entwicklung und der IT sowie für Testmanager, Software-Entwickler, Qualitätsmanager und alle anderen, die mit Testen von Software in Berührung kommen, sei es in der Linie oder in Projekten. |
| mit |
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| moderiert von | Oliver C. Hoeffleur, INFOGEM AG |
| Programm |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2016
Was Projektmanagement vermag - Wirken statt Würgen
Viele Projekte scheitern heute nicht wegen der mangelnden Kompetenz der Projektmitarbeiter, sondern weil im Projektmanagement wirksame Mechanismen für die Beeinflussung des Projektverlaufs nicht eingesetzt werden. Auch die agilen Projektvorgehen leiten nicht an, welche Massnahmen den Projekterfolg begünstigen. Mehr Transparenz, das richtige Mass an Kommunikation oder Quality-First tragen sicher zum Projekterfolg bei, auch die Delegation von Entscheidungskompetenz nach unten, oder die Durchführung von Retrospektiven können helfen.
Welche konkreten Tipps und Tricks, einfache Massnahmen oder umsetzbare Hilfestellungen können der Projektführung und den Projektmitarbeitern in die Hände gegeben werden, um den Erfolg des Projektes wahrscheinlicher zu machen?
In der diesjährigen IT-Werkstatt & SW-Denkstatt versuchen wir zu erarbeiten, wie Planung, Steuerung, Risikomanagement und Governance mit einfachen Rezepten verbessert werden können.
Wenn Sie erfahren wollen, welchen Prinzipen unter welchen Bedingungen erfolgreich eingesetzt wurden, welche Mechanismen der Projektführung wann wirksam sind, Sie Ihre Erfahrungen mit andern teilen möchten und am Resultat in Form eines “Booklets” von wirksamen Prinzipien oder Mechanismen interessiert sind, dann ist unsere diesjährige Werkstatt genau das Richtige für Sie. Das Ambiente bleibt wie gewohnt und bewährt, die Form verschiebt sich dieses Jahr etwas stärker in Richtung werken.
| wo | Seehotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 27. / 28. Oktober 2016 |
| für | Für Führungskräfte in der Software-Entwicklung und der IT sowie für Testmanager, Qualitätsmanager und alle anderen, die mit dem Führen von Projekten oder Teilprojekten in Berührung kommen. |
| mit |
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| moderiert von | Oliver C. Hoeffleur, INFOGEM AG |
| Programm | Als PDF herunterladen |
| Rückblick | Wie hat die Werk- und Denkstatt auf uns gewürgt? von Jochen Ludewig |
IT-Werkstatt & SW-Denkstatt 2017
«Über die Business Analyse» – verstehen, bewerten & entwickeln
Die Business Analyse erfasst und untersucht Kommunikations- und Geschäftsprozesse sowie Organisationsstrukturen eines Unternehmens. Sie erarbeitet Wege, diese zu verbessern indem Bedürfnisse und Erwartungen unterschiedlicher Personengruppen in Erfahrung gebracht werden. Die wichtigsten Ergebnisse sind die festgezurrten und bewerteten Ziele sowie die zu entwickelnden Prozesse, Organisationseinheiten und Applikationen. Zum Erreichen dieser Ergebnisse gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen und Techniken.
Die diesjährige Werkstatt nimmt sich dem Thema Business Analyse und dem Business Analysten an. Wir werden das Anwendungsgebiet der Business Analyse abgrenzen und versuchen, die Positionierung des Business Analysten im Unternehmen neben Product Owners, Requirements Engineers und Gilden auszuloten. Wir wollen hören, was andernorts funktioniert hat und was nicht.
Nach dem Schaffen des gemeinsamen Verständnisses für das Thema hören wir einen Erfahrungsbericht. In Gruppen erarbeiten wir anhand zweier Fallstudien, welchen Nutzen die Business Analyse im Unternehmen stiftet, wie sie in der Praxis angegangen werden und wie sie im Unternehmen organisatorisch eingebettet werden kann.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich mit unten stehendem Formular an. Sie gewinnen als Business Analyst, Requirements Engineer, Projekt- oder Teamleiter wertvolle Erfahrungen und profitieren vom Austausch mit Gleichgesinnten.
| wo | Seehotel Waldstätterhof, Brunnen |
| wann | 26. / 27. Oktober 2017 (abgesagt) |
| für | Business Analysten, Requirements Engineers, Projekt- oder Teamleiter sowie Führungskräfte. |
| mit |
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| Programm | |
| Werkstattgebühr | Die Teilnahmegebühr beträgt CHF 1'390.- zzgl. MwSt, inklusive Tagungsunterlagen, aller Mahlzeiten und Pausenerfrischungen sowie der Übernachtung. |
| Rabatt |
Frühbucherrabatt bis 6. August: 15% (Preis = CHF 1'180.- zzgl. MwSt.) Ab dem 2. Teilnehmer aus demselben Unternehmen gewähren wir einen (weiteren) Preisnachlass von 10%. |
| Teilnehmerzahl | Die Teilnehmerzahl ist auf 35 beschränkt |
| Absage |
Bei Absagen nach Anmeldeschluss und bei Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr erhoben. Angemeldete Teilnehmer können sich vertreten lassen. |
| Anmeldeschluss | 22. September 2017 |
Werkstatt Ahnen
Wir durften die Tradition fortsetzen, die Jochen Ludewig mit der Technischen Rundschau (TR) und seinem (später ehemaligen) Chef-Redakteur Hannes Gysling begonnen hatte. Unser Karol Frühauf war als ständiger Gast stets mit dabei. Die erste TR-Werkstatt fand im Ausbildungszentrum der Nationalbank in Gerzensee statt, alle anderen im Hotel Seepark in Thun.
| Jahr | Thema | Experte(n) |
| 1999 | Knackpunkte der Software-Entwicklung | Horst Lichter, RWTH Aachen Chris Rupp, SOPHIST, Nürnberg Helmut Sandmayr, INFOGEM AG, Baden |
| 1998 | Das PrOOjekt | Walter Bischofbegrer. TakeFive, Linz Marcus Deininger, debis, Stuttgart |
| 1997 | SW-Projektmanagement | Horst Biller, Software AG, Darmstadt |
| 1996 | Dokumentation | Horst Licher, RWTH Aachen |
| 1995 | SW-Entwicklung, die frühen Phasen | Michael Teufel, Robert Bosch, Stuttgart |
| 1994 | Der Software-Prozess | Günter Koch, ESI, Bilbao |
| 1993 | SW-Metriken und CASE | Martin Glinz, ABB, Baden |
| 1992 | SW-Verwaltung und –Wiederverwendung | Erhard Plödereder, Universität Stuttgart |
| 1991 | Software-Prüfung | Werner Philipp, RWTÜV, Essen |
| 1990 | Software-Metriken | Karl Heinrich Möller, Siemens, München James R. Hemsley, Brameru, Aldeshot |
Wir öffnen Perspektiven und üben das Handwerk
In einer entspannten Atmosphäre über ein Thema aus dem Gebiet des Projektmanagements, der Entwicklung oder eines Prozesses in der IT sich Wissen holen, über die Herausforderungen diskutieren und Hand anlegen bei der Lösung einer Aufgabe.
Geht der Sommer zu Ende, kommt jedes Jahr die Zeit für die INFOGEM "IT-Werkstatt & SW-Denkstatt". Wir treffen uns mit Ihnen im Hotel Waldstätterhof in Brunnen und widmen uns anderthalb Tage abwechselnd einem Aspekt der Software-Produkte, der Projekte oder Prozesse in der IT. Sie werden als Teilnehmer angehört beim Bestimmen des Themas des künftigen Treffens. Wir haben einen standardisierten aber nicht festen Ablauf, lassen Sie sich von uns überraschen.
Am Donnerstag Nachmittag übernimmt unser langjähriger Freund Jochen Ludewig von der Universität Stuttgart in der Regel die Aufgabe, das Thema abzugrenzen und das so definierte Feld auszumessen. Neben profunden Kenntnissen des Software Engineerings behilft er sich mit Anlehnung an andere Disziplinen der Wissenschaft, des Engineerings und der Kunst um uns den Zugang zum Thema zu erleichtern.
Nachher springen wir in medias res, lassen uns Erfahrungen aus der Praxis auftischen von einer Person, die in der Industrie oder Finanzwirtschaft tagtäglich mit dem Thema der Werkstatt konfrontiert ist. Nach dem Abendessen gehen wir ins Theater. Kein Klassiker wird aufgeführt, sondern Klassisches aus der IT / SW Gegenwart. Meistens wirken nicht nur die sich selbst spielenden Schauspieler, sondern auch die Teilnehmer mit.
Erfahrungsgemäss werden nach dem Theater die Diskussionen an einem geheim gehaltenen Ort weiter geführt.
Am Freitag überlassen wir die Bühne einem Experten zum Thema und hoffen zu erfahren, wie man es meistern kann. Daran schliesst üblicherweise ein Vortrag von uns an, mit einem Beispiel, wie wir es konkret gemacht haben oder angehen. Dies legt die Basis für die Gruppenarbeiten, in denen die Teilnehmer eine Problemstellung in kleinen Gruppen gemeinsam lösen. Sie werden hierbei von den Experten unterstützt. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten werden im Plenum präsentiert und diskutiert.
Der Ausklang variiert, konstant ist eine launige Zusammenfassung der beiden Tage durch Jochen Ludewig, in der wir erfahren, was er gelernt hat und was wir hätten lernen sollen. Und dann heisst es "Nächstes Jahr in Brunnen". Nach der Werkstatt erhalten die Ergebnisse der Gruppenarbeiten sowie die Zusammenfassung.
Vergangene Veranstaltungen
| Jahr | Thema | Experte(n) |
|---|---|---|
| 2017 | «Über die Business Analyse» – verstehen, bewerten & entwickeln |
Peter Hruschka, Atlantic Systems Guild |
| 2016 | Was Projektmanagement vermag – Wirken statt Würgen | Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Jean-Pierre Groner, SIC |
| 2015 | Testautomatisierung - eBike statt Kickroller für die Tester |
Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Joe Schöpfer, Concordia Mark Hinnen, bbv und Peter Wick, SBB Serge Wolf, Infometis |
| 2014 | Schätzen vom Nutzen der Software und des Aufwands für ihre Bereitstellung |
Prof. Dr. Jochen Ludewig, Universität Stuttgart |
| 2013 | Wie kommt man zu Software-Anforderungen? Orientierungshilfen für eine Entdeckungsreise |
Prof. Dr. Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Chris Rupp, Sophist GmbH Bernd Waldmann, Phonak AG Matthias M.D. Pohle, Swisscom |
| 2012 | Wie kommt die Qualität in die Software? Innovative Produkte, Prozesse, Unternehmen |
Jochen Ludewig, Universität Stuttgart Elmar Mock, Creaholic SA Paul Sevinç, Doodle AG Stefan Wagner, Universität Stuttgart |
| 2011 | Agil zum Ziel - schlankes robust beherrschen |
Prof. Dr. Jochen Ludewig, Universität Stuttgart, mit einem Rundumblick
über die agile Welt
Rainer Grau, Zühlke AG, mit einem Erfahrungsbericht
Thomas Haas, INFOGEM AG, mit einem Einblick in das Wesen der Agilität
Prof. Dr. Jochen Ludewig, Universität StuttgartRainer Grau, Zühlke AG, Tobias Schelling, Leica Geosystems AG |
| 2010 | Software-Wartung | Reinhold Thurner, Metasafe GmbH Markus Stämpfli & Paul Neuhaus, Swisscom Roland Grieder, Business Solution Group |
| 2009 | Luftschlösser oder Ruinen | Gernot Starke, freier Berater, Köln |
| 2008 | Führen mit Werten | Ernst Denert, IVU Traffic Technologies AG, Berlin |
| 2007 | Prozesse der Software-Bearbeitung | Heinz Züllighoven, Universität Hamburg |
| 2006 | Requirements Engineering | Peter Hruschka, The Atlantic Systems Guild |
| 2005 | Stiefkind Integration | Hans Schaefer, Software Test Consulting |
| 2004 | Führung in Software-Projekten | Kurt Schneider, Universität Hannover |
Ahnen
Wir durften die Tradition fortsetzen, die Jochen Ludewig mit der Technischen Rundschau (TR) und seinem (später ehemaligen) Chef-Redakteur Hannes Gysling begonnen hatte. Unser Karol Frühauf war als ständiger Gast stets mit dabei. Die erste TR-Werkstatt fand im Ausbildungszentrum der Nationalbank in Gerzensee statt, alle anderen im Hotel Seepark in Thun.
| Jahr | Thema | Experte(n) |
|---|---|---|
| 1999 | Knackpunkte der Software-Entwicklung | Horst Lichter, RWTH Aachen Chris Rupp, SOPHIST, Nürnberg Helmut Sandmayr, INFOGEM AG, Baden |
| 1998 | Das PrOOjekt | Walter Bischofbegrer. TakeFive, Linz Marcus Deininger, debis, Stuttgart |
| 1997 | SW-Projektmanagement | Horst Biller, Software AG, Darmstadt |
| 1996 | Dokumentation | Horst Licher, RWTH Aachen |
| 1995 | SW-Entwicklung, die frühen Phasen | Michael Teufel, Robert Bosch, Stuttgart |
| 1994 | Der Software-Prozess | Günter Koch, ESI, Bilbao |
| 1993 | SW-Metriken und CASE | Martin Glinz, ABB, Baden |
| 1992 | SW-Verwaltung und –Wiederverwendung | Erhard Plödereder, Universität Stuttgart |
| 1991 | Software-Prüfung | Werner Philipp, RWTÜV, Essen |
| 1990 | Software-Metriken | Karl Heinrich Möller, Siemens, München James R. Hemsley, Brameru, Aldeshot |
